Stimme Ja für eine 
Schulanlage mit Zukunft!

Am 27. November 2022 stimmt Belp über den Projektierungskredit in der Höhe von Fr. 5.3 Mio. ab.  Wir möchten dich für dieses überzeugende Neubauprojekt begeistern und dir dabei wichtige Argumente für ein JA zum Planungskredit liefern. 

Die bestehende Schulanlage aus den 50er- und 60er-Jahren ist am Ende der Lebensdauer angelangt. Naphthalin bedroht die Gesundheit, die Schulräume sind eng, kaum flexibel nutzbar und nicht Lehrplan21-konform. Lehren und Lernen im alten Mühlematt geschieht unter schwierigen Bedingungen. Dabei würde gerade in Zeiten von eklatantem Lehrermangel eine zweckmässige, zeitgemässe Schulanlage für neue Schulleitungs- und Lehrpersonen attraktiv machen - und gut qualifizierte, motivierte Lehrpersonen bedeuten hohe  Unterrichtsqualität. Der Handlungsbedarf im Mühlemattschulhaus ist offensichtlich, es braucht eine zukunftsgerichtete Lösung. An der Gemeindeversammlung im September 2020 wurde dafür die erste wichtige Weiche gestellt mit dem Ja zum Planungskredit für den Komplettersatz der Schulanlage Mühlematt. Die Zustimmung an der kommenden Urnenabstimmung ist nun die logische Konsequenz davon.

Das Siegerprojekt "Le Fil Rouge" des Projektwettbewerbs zur Erneuerung der Schulanlage Mühlematt überzeugt auf der ganzen Linie. Es zeichnet ein Schulhausprojekt mit Strahlkraft vor, auf das Belp stolz sein kann. Es ermöglicht uns auf viele Generationen hinaus eine wirklich gute Schule, die jetzigen und kommenden Herausforderung gewachsen sein wird. Für Belp bietet sich jetzt die Chance, zusammen klug, vorausschauend und mutig zu entscheiden! Mit dem geplanten Neubau können wir den Weg frei machen für eine Schule der Zukunft. Bist du dabei?

Stimme JA 

am 27. November!

  • Schulanlage mit Zukunft
  • Keine Altlasten wie Naphthalin
  • Lehrplan21-konform
  • Hohe Unterrichtsqualität
  • Überzeugendes Projekt
  • Belp braucht einen Neuanfang

Modellfoto und Innenraumskizzen des Siegerprojekts

Ersteller: Neon Deiss GmbH, Zürich

Wir wollen eine Schule 
ohne krebserregendes Naphthalin

Bei den Bestandesbauten Mühlematt hat sich  das Naphthalin (Teerstoffe) mit der Baustruktur verbunden. Deshalb ist eine schadstofffreie Sanierung praktisch unmöglich. Dies zeigt ein Sanierungsbeispiel aus der Stadt Bern. 

An der Gemeindeversammlung vom 3. September 2020 haben die Gemeindevertreter und deren zugezogenen Fachleute den Beweis nicht erbringen können, dass das Naphthalin bei einer Sanierung wirklich eliminiert werden kann. Es wurde zwar von einer Nulltoleranz-Strategie gesprochen, doch beim genaueren Nachfragen kam keine überzeugende Antwort.
Schauen wir nach Bern: Beim denkmalgeschützten Manuel-Schulhaus hat sich das Naphthalin auch mit der tragenden Betonstruktur verbunden. Diese wurde mit Kunststofffolien abgeklebt, leider mit ungenügendem Resultat. Schlussendlich mussten teure Lüftungsanlagen eingebaut werden, um den geforderten Naphthalin-Grenzwert nach WHO einhalten zu können.

Fazit: Hände weg von einer Naphthalin-Sanierung! 

Karin Maurer

Kleinkinderzieherin. Mutter von 2 Kindern. Präsidentin Elternrat. Mitglied Bildungs- und Kulturkommission. 

«Schulkinder verbringen oft acht Stunden täglich im Schulgebäude. Deshalb braucht es eine gute, zeitgemässe und gesunde Lern-Atmosphäre.»

Beat Spirgi

Pädagoge. Vater und Grossvater. Mitglied Bildungs- und Kulturkommission. 

«Alte Schulhäuser haben oft viel Charme und können häufig bedürfnisgerecht umgebaut werden. Das Schulhaus Mühlematt hat beides nicht: Charme und das Potenzial für einen Umbau.»

Markus Graber

Architekt. Vater von 3 Kindern. Initiant Komplettersatz Mühlematt.

«Belp hat nun die einmalige Chance, einem fortschrittlichen und weitsichtigen Projekt zuzustimmen. Die nächste Generation wird es uns verdanken!»